Metz - Hylas und die Nymphen - ZP30105

Metz - Hylas und die NymphenMetz - Hylas und die Nymphen
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Conrad Martin Metz
1749 Bonn – Rom 1827

Hylas und die Nymphen.

Feder und Pinsel in Braun, mit reicher Deckweißhöhung, über Bleistift, auf bräunlichem Velin, rechts unten signiert „C. M. Metz Roma 1813“, verso mit brauner Feder nummeriert „No 3“ zweite Nummerierung durchgestrichen. 41,3:54,2 cm.

Mit leichtem Lichtrand rundum, einige winzige Läsuren sorgfältig restauriert, Knickfalte in der linken unteren Ecke geglättet und recto nahezu unsichtbar.

Provenienz: Lucien Goldschmidt, New York.

Beide Zeichnungen gehörten wohl ehemals zu einer größeren Serie. Dafür sprechen die Nummerierungen verso.

Auf dem Auktionsmarkt wurden in den zurückliegenden Jahren mehrere vergleichbare Zeichnungen, in Sepia mit starken Weißhöhungen ausgeführt, angeboten: „Peneus Savi“ (Live Auction John Nicolson, Washington, 16.04.2005), „Der Tod des Hylas“ (Sotheby’s, New York, 25.01.2006), „Venus und Adonis“ sowie „Merkur und Pan mit Nymphen“ (Dorotheum, Wien, 4.11.2010).

Hylas ist eine Figur der griechischen Mythologie. Er war der jugendliche und sehr schöne Freund des Herakles, den er beständig begleitete. Hylas blieb als Waffenträger bei Herakles, als dieser sich den Argonauten anschloss. Gemeinsam suchten sie nach dem Goldenen Vlies. Die Wege von Hylas und Hera-kles trennten sich in Kleinasien, an der Küste von Mysien: Beim Wasserholen zogen Nymphen Hylas in ihren Quellteich. Herakles suchte lange und erfolglos nach ihm. Weil die Argonauten nicht warten wollten, zogen sie ohne Herakles weiter. In einer anderen Version dieses Mythos verlässt Herakles die Argonauten, um nach Hylas zu suchen. In späteren Zeiten suchten die Mysier einmal jährlich nach Hylas. (Quelle: Wikipedia).